Herzlichen Glückwunsch zur Installation Ihrer TELES.NT-RAS-Software! Installation der TELES.NT-RAS-Software Einrichtung und Konfiguration des Microsoft RAS (Remote Access Service) über das Netzwerk-Setup von Windows NT: 0) Entfernen des alten Treibers für die TELES.ISDN-Karte und Neustart des Rechners. 1) Hinzufügen des Treibers für die TELES.ISDN-Karte und Neustart des Rechners. 2) Testen der ISDN-Verbindung. 3) Prüfen der Konfiguration der TELES.ISDN-Karte. 4) Installieren und Konfigurieren der Microsoft RAS-Treibersoftware lt. Systemhandbuch von Windows NT. 1.1 Einrichten des WAN-Netzwerktreibers RAS 1.1.1 Einrichten des Treibers der TELES.ISDN-Karte Öffnen Sie die Systemsteuerung und doppelklicken Sie auf Netzwerk. Es öffnet sich der Dialog Netzwerkeinstellungen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Netzwerkkarte... Unter NT 3.51 erscheint daraufhin ein Fenster mit einem Dropdown-Listenfeld, das mehrere Netzwerk-Adapter anzeigt. Wählen Sie am Ende der Liste. Bestätigen Sie Ihre Auswahl, indem Sie auf die Schaltfläche Fortsetzen klicken. Unter NT 4.0 erscheint eine Liste mit Netzwerkadaptern. Wählen Sie keinen Netzwerkadapter aus der Liste, sondern . Sie werden jetzt aufgefordert, die entsprechende Disketten einzulegen. Bei der Softwareinstallation wurden die Treiber bereits auf Ihre Festplatte kopiert. Sie befinden sich im Unterverzeichnis ‘NTDRV’ Ihrer TELES.NT-RAS-Software. Geben Sie den Pfad ein und klicken Sie auf die Schaltfläche OK. Das Installationsprogramm hat nun die TELES-Software geladen. Beginnen Sie mit der Konfiguration. Adapter Type: Typ der verwendeten TELES.ISDN-Karte. Ihre ISDN-Karte muß explizit ausgewählt werden. Klicken Sie dazu in das Eingabefeld Adapter Type und wählen Sie mit den Pfeiltasten aus. D-Channel Layer3 Einstellungen für die Schicht 3 des D-Kanals: Point Mode: Mehrgeräteanschluß oder Punkt-zu-Mehrpunkt Anschluß ist für einen normalen S0-Anschluß zutreffend. Protocol: Falls das voreingestellte Euro-ISDN-Protokoll (ETSI) nicht zutrifft, wählen Sie bitte Ihr nationales Protokoll. Terminal: Alle S0-Anschlüsse besitzen die Einstellung Terminal-Side. D-Channel Layer2 Die Einstellungen für die Schicht 2 des D-Kanals sollten den Angaben für die Schicht 3 entsprechen. Ausnahmen bilden hier einige Nebenstellenanlagen. D-Channel Layer1 Die Voreinstellung Slave trifft für alle S0-Konfigurationen zu. Hardware Das Gruppenfeld enthält die Hardwareeinstellungen der TELES.ISDN-Karte. Boot IRQ Level: Gilt nur für die TELES.3S0mP- und die TELES.S2MmP-Karte. Stellen Sie hier den Boot-Interrupt ein. Er muß sich vom Daten-Interrupt unterscheiden. Data IRQ Level: Daten-Interrupt der TELES.ISDN-Karte. Bitte beachten Sie, daß IRQ 14 (teilweise auch 15) i.d.R. von der Festplatte verwendet wird. Bitte beachten Sie ferner, daß IRQ 12 häufig durch eine nicht korrekt abschaltbare PS/2 Maus blockiert wird. I/O Port Address: I/O-Adresse der TELES.ISDN-Karte laut Jumper/Switch-Konfiguration. RAM Base Address: Startadresse des Speicherbereichs der S0/16.2-, 3S0mP- oder S2MmP-Karte. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche Advanced, um den Dialog TELES ListenIDs aufzurufen. In diesem Dialog weisen Sie einzelnen ListenIDs eine Rufnummer (MSN) oder Endgeräteauswahlziffer (EAZ) zu und legen fest, welche Rufe von RAS beantwortet werden. Adapter Controller: Wählen Sie hier die Nummer der S0-Schnittstelle, für die Sie die Konfiguration vornehmen. Die Numerierung beginnt mit der Ziffer 0 für die erste S0-Schnittstelle. Für die TELES.3S0-Karten richten Sie z.B. die Adapter-Controller 0 bis 2 ein. Global ListenID to ISDN-Number Map: Sie ordnen in dem Gruppenfeld den IDs einzelne Rufnummern zu. Über die IDs legen Sie fest, unter welcher Rufnummer die jeweilige S0- Schnittstelle Rufe entgegennimmt. Felder für nicht benötigte IDs bleiben leer. Tragen Sie bei 1TR6 nur die EAZ und bei DSS1 vollständige Rufnummern ohne Vorwahl ein. Beispiel: Sie besitzen einen Euro-ISDN-Anschluß mit den drei Rufnummern 39 92 861, 39 92 862 und 39 92 888. Weisen Sie der ID 0 die 39 92 861, der ID 2 die 39 92 862 und der ID 8 die 39 92 888 zu. In der ID Mask aktivieren Sie die ID 0. Auf der ID 8 sollen keine Rufe angenommen werden. TELES.Fax und TELES.Fix erhalten die ID 2 und nehmen damit unter der Rufnummer 39 92 862 Rufe an. RAS erhält die ID 0 und nimmt unter der Nummer 39 92 861 Rufe an. DefConID für RAS ist ebenfalls 0. RAS Listen IDs: Aktivieren Sie die IDs, unter denen RAS Rufe annehmen soll. Unter der angegebenen Rufnummer sollte keine weitere ISDN-Applikation Daten- verbindungen annehmen. ConID: Legt die ID für von der RAS-Applikation abgehenden Rufe fest. Die zu der gewählten ID gehörige Rufnummer wird bei gerufenen Endgeräten als Absenderadresse angezeigt. Drücken Sie OK zum Verlassen der Advanced Settings und OK für die Installation der ISDN-Netzwerkkarte. Auf Anfrage behalten Sie die Voreinstellung für ISA bei und bestätigen mit OK. Die Treiberdateien werden kopiert. Nach dem Kopiervorgang verlassen Sie das Netzwerksetup mit OK und starten Ihr System neu. Prüfen Sie anschließend die Funktionstüchtigkeit Ihrer TELES.ISDN-Karte mit dem Rückruftest in der NT-RAS Programmgruppe. 1.2.2 Rückruftest unter Windows 1. Öffnen Sie die NT-RAS Programmgruppe 2. Tragen Sie eine Ihrer Rufnummern im Eingabefenster ein. Verwenden Sie nicht die von RAS verwendete ListenID. 3. Drücken Sie den Aufbau-Knopf. 4. Der schwarze Balken zeigt den Fortschritt der Datenübertragung. Bei Fehlermeldungen überprüfen Sie bitte die Einstellungen der ISDN Netzwerkkarte und die Fehlermeldungen von TELES in der Ereignisanzeige. 1.1.3 Einrichtung der Windows-RAS-Software HINWEIS: Es ist nötig, die Konfiguration der ISDN-Karte nochmals aufzurufen. Erst nach Bestätigung der Einstellungen der TELES.ISDN-Karte wird diese vollständig in die Systemkonfiguration aufgenommen. Doppelklicken Sie das Symbol Netzwerk. Wählen Sie im Dialog Netzwerkeinstel- lungen die Schaltfläche Konfigurieren.., und es erscheint der Konfigurations- dialog. Möchten Sie später Änderungen an der Konfiguration der TELES.ISDN-Karte vornehmen, nutzen Sie ebenfalls diesen Dialog. Bestätigen Sie die angezeigten Angaben, indem Sie auf die Schaltfläche OK klicken. Klicken Sie auf die Schaltfläche Software.... Selektieren Sie im Dropdown-Listen- feld den Eintrag Remote Access Service und bestätigen Sie Ihre Wahl mit einem Klick auf Fortsetzen. Anschließend fordert Sie Windows auf, die Ports Ihrer TELES.ISDN-Karte zu konfigurieren. Im Dropdown-Listenfeld wählen Sie den gewünschten Port aus. Nehmen Sie die Einstellungen entsprechend dem Systemhandbuch von Windows NT vor. 1.2 Betrieb der ISDN-Adapter mit CAPI 1.1 Für den Betrieb der im TELES.NT-RAS-Paket enthaltenen CAPI Anwendungen muß zunächst die Treiber- und Schnittstellensoftware geladen werden. Die CAPI steht sowohl Windows-Anwendungen als auch DOS-Anwendungen in der DOS-Box zur Verfügung. Die Treibersoftware wird mit Hilfe der Datei CAPI.DLL angesprochen. Die Datei muß sich im Programmverzeichnis Ihres ISDN-An- wendungspakets befinden. Falls von früheren Programmversionen oder von Programmen anderer Hersteller eine CAPI.DLL im SYSTEM-Verzeichnis existiert, kann es zu Konflikten kommen. Es empfiehlt sich daher, diese alte CAPI.DLL zu löschen oder umzubenennen. 1.2.1 Starten der CAPI Nach Hinzufügen der Treiber für die TELES.ISDN-Karte und Neustart des Rechners ist die CAPI aktiv. 1.2.2 CAPI-Einstellungen ändern Eine Rekonfiguration der Treibersoftware kann erforderlich sein, wenn Sie 1. Fehlermeldungen beim Durchlauf des Rückruftestes feststellen; 2. Ihren Rechner neu konfigurieren oder einfach die bei der Installation eingegebenen Parameter ändern möchten. Zum Ändern der Treiber-Einstellungen Ihrer ISDN-Karte rufen Sie das Netzwerksetup von Windows NT auf, wählen aus der Liste der installierten Hardware den TELES ISDN-Adapter und klicken auf Konfigurieren... Anschließend stehen die im Kapitel ‘Einrichten des WAN-Netzwerktreibers RAS’ beschriebenen Einstellungsdialoge für Änderungen zur Verfügung. 1.2.3 Weitere Einstellungen für TELES.NT-RAS Standardmäßig verwendet RAS das Protokoll PPP. Auf dem B-Kanal kommt das Protokoll HDLC-transparent zur Anwendung. Für den Fall, daß von diesem Standard abweichende Verbindungen aufgebaut oder angenommen werden sollen, sind zusätzliche Einstellungen möglich. Abgehende Verbindungen Es besteht auch die Möglichkeit, reine TCP/IP-Verbindungen ohne PPP (=IPR-Verbindungen) aufzubauen. Weiterhin können Sie das B-Kanal-Protokoll X.75 anstelle von HDLC-transparent verwenden. Für diesen Zweck geben Sie nach der Rufnummer folgende Parameter an: Parameter Bedeutung Reine IP-Verbindung, das PPP-Protokoll wird nicht verwendet das B-Kanal-Protokoll X.75 wird anstelle von HDLC-transparent verwendet Reine IP-Verbindungen mit dem B-Kanal-Protokoll X.75 Mit diesen Parametern können Sie Verbindungen z.B. zu Windows-for- Workgroup-Rechnern, die kein PPP unterstützen, aufbauen. Ankommende Verbindungen Für ankommende reine IP-Verbindungen, beispielsweise für Verbindungen zu TELES.IfWfW oder TELES.NDIS3 ist ein zusätzlicher manueller Eintrag mit Hilfe des Registry-Editors (REGEDT32.EXE) in den Eintrag HKEY_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services\TELESRASD nötig. Der Default-Eintrag lautet cmd:REG_SZ: rasd. In der folgenden Tabelle sind die möglichen Parameter zur Ergänzung dieses Eintrags zusammengestellt. Parameter Bedeutung Kommentar __________________________________________________________________________ Ankommende Rufe werden mit dem Default PPP-Protokoll angenommen. -p Ankommende Rufe werden mit IPR, zusätzlich also dem reinen IP-Protokoll sollten ein angenommen. Das PPP-Protokoll Name und ein wird nicht unterstützt. Paßwort ein- gerichtet werden -e RAS erkennt selbständig ob der zusätzlich ankommende Ruf mit PPP oder sollten ein mit IPR aufgebaut wird. Beide Name und ein Verbindungsarten werden automatisch Paßwort unterstützt. eingerichtet werden -u USR Bei IPR-Verbindungen wird der Name Default ist des anrufenden Rechners mit diesem ‘unknown’ Parameter eingestellt. Die Bezeichnung darf 28 Zeichen lang sein. -a PASS Bei IPR-Verbindungen wird das Paßwort Default ist des anrufenden Rechners mit diesem ‘unknown’ Parameter eingestellt. Die Bezeichnung darf 28 Zeichen lang sein. Beispiel: cmd:REG_SZ: rasd -e -u unknown -a unknown Der RAS-Treiber nimmt mit diesen Einstellungen sowohl PPP- als auch IPR-Rufe an. Bei ankommenden IPR-Rufen ist der Name unknown und das Kennwort unknown.